Anbieterkennzeichnung – Impressumspflicht

Wer Medien (Texte, Bilder, Videos) im Netz anbietet, muss sich als Anbieter zu erkennen geben.
Die Anbieterkennzeichnung bzw. das Impressum soll die Transparenz im Internet stärken.

Die Impressumspflicht ist eine gesetzliche Pflicht, die nicht nur auf Webseiten beschränkt ist!
Sie gilt auch für Blogs und Profile in sozialen Netzwerken und Plattformen wie Facebook, YouTube, Google, Twitter, und Co.

Wer muss ein Impressum angeben
Wer eine Webseite, Blogs, Online-Shop oder Social-Media-Profile betreibt, muss in der Regel ein Impressum verweisen.
Dies betrifft nicht nur gewerbliche Betreiber, auch Vereine müssen die Anbieterkennzeichnung entsprechend veröffentlichen.

Für sogenannte „private“ Homepages oder Social-Media-Profilen, gelten Ausnahmen.
Wird jedoch eine Breitenwirkung (hohe Reichweite) und damit ein meinungsbildender Charakter erzielt, muss ein einfaches Impressum bereitgehalten werden.
Da Gesetzestexte immer im Auge des Betrachters liegen, empfiehlt es sich hier auf Nummer sicher zu gehen!

Einfache und erweiterte Impressumspflicht
Bei dem einfachen Impressum reicht die Angabe von Namen und Anschrift aus.Das erweiterte Impressum muss zusätzlich enthalten:- Vor- und Nachnamen- ggf. Rechtsform und Angabe des Vertretungsberechtigten (z. B. Geschäftsführers / Vorstands)- aktuelle Anschrift (Postfaches genügt nicht)- E-Mail-Adresse- Telefon- und/oder Telefax-Nummer- Steuernummer und Umsatzsteuer-ID- Bei Gesellschaften Registernummer und Gericht- für bestimmte Bereiche oder Tätigkeiten kommen zusätzliche Pflichtangaben hinzu- enthält die Webseite bzw. das Social-Media-Profil einen meinungsbildendenden Charakter (journalistisch-redaktionell gestalteten Inhalte), so muss ein Hinweis auf den Verantwortlichen erfolgen

Was gilt noch zu beachten
Das Gesetz spricht davon, dass das Impressum
– leicht erkennbar
– unmittelbar erreichbar
– ständig verfügbar
sein muss.